Lena Rothe · Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeit in der Ausbildung, die im Betrieb ankommt.

Ich entwickle Lernmodule, Fortbildungen und Evaluationen für Projekte, Kammern und Bildungsträger in der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE).

M.Sc. Education for Sustainable Development, Universität Göteborg Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 CampusAckerdemie, Acker e.V. Deutsch und Englisch
Porträt von Lena Rothe
Ausgangslage

Nachhaltigkeit steht im Ausbildungsrahmenplan. Im Alltag fehlt oft noch das Wie.

Seit August 2021 gehört die Standardberufsbildposition „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ zu allen neu geordneten Ausbildungsberufen. Damit ist klar, dass das Thema in die Ausbildung gehört. Offen bleibt in vielen Betrieben aber, wie man es so vermittelt, dass Auszubildende es mit ihrer eigenen Arbeit verbinden. Ausbilderinnen und Ausbilder haben dafür selten Zeit, und viele Fortbildungen vermitteln Fachwissen, aber wenig darüber, wie man es didaktisch aufbereitet.

Genau hier setzen Programme wie „Nachhaltig im Beruf“ und die BBNE-Hubs an, und genau hier setze auch ich an: mit Lernformaten, die zum Ausbildungsalltag passen, und mit einer Evaluation, die zeigt, was davon wirkt.

Mein Bildungsverständnis

Worauf ich bei jedem Format achte

Nachhaltigkeit in der Ausbildung gelingt, wenn sie an die Arbeit anknüpft, die Auszubildende ohnehin machen. Diese vier Grundsätze ziehen sich durch meine Arbeit:

  • Kompetenzen statt FaktenwissenAuszubildende sollen Nachhaltigkeit in ihren eigenen Arbeitsabläufen erkennen und umsetzen können. Daran richte ich Lernziele und Aufgaben aus.
  • Nah am BerufsalltagIch arbeite mit Situationen aus dem jeweiligen Beruf und Betrieb, damit das Thema nicht als Zusatzstoff wahrgenommen wird.
  • Alle Dimensionen im BlickÖkologische, soziale und wirtschaftliche Fragen gehören zusammen, gerade im Betrieb, wo Kosten, Qualität und Umwelt ständig abgewogen werden.
  • Wirkung sichtbar machenIch plane die Auswertung von Anfang an mit, damit Sie Ergebnisse für Ihre Weiterentwicklung und für Berichte an Fördermittelgeber haben.
Für wen

Für wen ich arbeite

Ich arbeite mit Organisationen, die Nachhaltigkeit in die berufliche Bildung bringen wollen, zum Beispiel mit:

  • Projekten aus Förderprogrammen wie „Nachhaltig im Beruf“
  • Netzwerken und Hubs der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung
  • Kammern und ihren Akademien
  • Bildungsträgern und Bildungswerken der Wirtschaft
  • Hochschulen und Forschungsinstituten mit Transferprojekten
  • Ausbildungsbetrieben, die ihr Ausbildungspersonal fortbilden möchten
Leistungen

Womit ich Sie unterstütze

Digitale Lernmodule

Ich entwickle Selbstlernmodule für Ausbildungspersonal und Auszubildende, von der Struktur über die Inhalte bis zur Aufbereitung für Ihre Lernplattform. So bleibt das Wissen auch zwischen und nach Workshops verfügbar, etwa als digitaler Anteil einer Blended-Learning-Fortbildung.

Zum Beispiel ein Selbstlernmodul zur Standardberufsbildposition für Ausbildende im Handwerk.

Online-Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Ich konzipiere und moderiere Online-Formate für Ausbilderinnen, Ausbilder und Lehrende, die das Thema danach selbst weitergeben. Die Formate sind interaktiv und praxisnah und auf Wunsch auch auf Englisch.

Zum Beispiel ein Online-Workshop für Ausbildungsbeauftragte, die Nachhaltigkeit in ihre Unterweisungen einbauen wollen.

Curricula und Lernmaterialien

Aus einem Thema oder einer Bedarfsanalyse entwickle ich ein Curriculum mit klaren Lernzielen, Methoden und Materialien, die Ausbildende direkt einsetzen können.

Zum Beispiel Arbeitsblätter und Praxisaufgaben, die Auszubildende im eigenen Betrieb bearbeiten.

Wirkungsevaluation

Mit Fragebögen, Interviews und Fokusgruppen untersuche ich, was Ihre Angebote bei den Teilnehmenden bewirken, und bereite die Ergebnisse so auf, dass Sie sie für die Weiterentwicklung und für Berichte an Fördermittelgeber nutzen können.

Zum Beispiel eine Vorher-nachher-Befragung der Teilnehmenden einer Fortbildungsreihe.

Sie haben ein konkretes Vorhaben im Kopf?

Unverbindlich besprechen
Referenzen

Womit ich schon gearbeitet habe

08/2024 bis 12/2025 · Festanstellung

Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH

Projektmanagerin Jugendbeteiligung

Beteiligungsformate für Jugendliche konzipiert und umgesetzt, Workshops und Mitmach-Formate online und vor Ort moderiert, Jugendprojekte mit Schulen, Vereinen und lokalen Partnern begleitet und Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Beteiligungsangebote eingebunden.

04/2021 bis 12/2022 · Werkstudentin, dann Bildungsexpertin

Acker e.V., Programm CampusAckerdemie

Bildungsexpertin Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeitslehrplan für die CampusAckerdemie in der Hochschulbildung entwickelt, 15 Unterrichtspläne für gartenbasierte Workshops erstellt, vier hybride BNE-Schulungen für angehende Lehrkräfte durchgeführt und einen Bewertungsrahmen mit Mixed-Methods-Evaluation aufgebaut. Daraus sind drei Veröffentlichungen zu gartenbasierter Bildung in der Lehrkräftebildung entstanden.

03/2022 bis 08/2022 · freiberuflich

Engagement Global, Service für Entwicklungsinitiativen

Bildungsbeauftragte

Zehn hybride Workshops zu internationaler nachhaltiger Entwicklung nach dem Konzept des Globalen Lernens konzipiert und durchgeführt, mit über 200 Teilnehmenden.

  • Avani Kumaon, Indien (2021): Curriculum-Entwicklung für eine Grundschule mit Schwerpunkt Umweltbildung
  • SWEDESD, Schweden (2020 bis 2021): Forschungspraktikum am Swedish International Centre of Education for Sustainable Development
  • Veröffentlichungen: drei Publikationen zu gartenbasierter Bildung in der Lehrkräftebildung und Mitarbeit am „Participation Playbook“ (2025)

Eine ausführliche Referenzliste mit Zeiträumen und Ansprechpersonen, zum Beispiel für Ihre Vergabeunterlagen, schicke ich Ihnen gern auf Anfrage.

Einstieg

Klein anfangen, klar abgegrenzt

Viele Projekte brauchen keine große Ausschreibung, sondern Unterstützung für einen klar umrissenen Teil. Typische Einstiege sind zum Beispiel:

  • ein Lernmodul zu einem Schwerpunktthema Ihres Projekts
  • ein Evaluationskonzept mit Fragebogen und Auswertungsplan
  • eine Online-Fortbildung von zwei bis drei Stunden für Ausbildungspersonal
  • ein Review Ihrer bestehenden Materialien mit konkreten Verbesserungsvorschlägen

Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit festem Preis, auf Wunsch auch als Vergleichsangebot für Ihre Unterlagen.

Lena Rothe spricht bei einer Veranstaltung am MikrofonFoto: Luise Müller, re-generation 2025
Über mich

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist mein Fach

Ich habe an der Universität Göteborg einen Master in Education for Sustainable Development gemacht und in meiner Masterarbeit untersucht, wie gartenbasiertes Lernen in der Lehrkräftebildung wirkt. Seitdem habe ich Curricula entwickelt, Bildungsprogramme evaluiert, Workshops gegeben und zuletzt bei der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 Beteiligungsformate für Jugendliche verantwortet.

Ich komme aus Radebeul bei Dresden und arbeite heute ortsunabhängig. Was mich antreibt, ist die Frage, was von einem Lernangebot wirklich bei den Menschen ankommt.

Meine zweite Welt

Neben der Bildungsarbeit unterrichte ich somatisches Yoga und baue für Kurs- und Wellnessanbieter digitale Abläufe auf. Beides prägt, wie ich Lernformate denke: mit Blick auf den Menschen und auf eine Organisation, die im Alltag trägt.

Zusammenarbeit

In vier Schritten zu einem Angebot, das trägt

  1. Kennenlernen

    In einem kurzen Gespräch schauen wir, wo Sie gerade stehen, was schon da ist und wo es hakt.

  2. Bedarf klären

    Ich schaue mir Zielgruppe, Inhalte und Rahmenbedingungen genauer an und schlage ein passendes Format vor.

  3. Entwickeln

    Ich setze das Modul, das Curriculum oder die Fortbildung um und stimme mich dabei eng mit Ihnen ab.

  4. Auswerten

    Am Ende schauen wir gemeinsam, was funktioniert hat, und Sie bekommen Ergebnisse, mit denen Sie weiterarbeiten können.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Arbeiten Sie nur online?

Ja, ich arbeite ausschließlich online. Gespräche, Workshops, Fortbildungen und Abstimmungen laufen per Videocall, das macht die Zusammenarbeit unabhängig vom Standort und spart Reisekosten. Für Ihre Präsenzformate entwickle ich aber gern die Materialien und digitalen Anteile, die Ihr Team vor Ort einsetzt.

Können Sie auch einzelne Teile eines Projekts übernehmen?

Ja, sehr gern. Viele Projekte brauchen nur für einen klar abgegrenzten Teil Unterstützung, zum Beispiel für ein Lernmodul, eine Fortbildung oder die Evaluation.

Arbeiten Sie auch mit geförderten Projekten?

Ja. In vielen Förderprogrammen, auch in „Nachhaltig im Beruf“, können externe Leistungen gefördert werden. Ich stelle mich auf Ihre Vorgaben ein, etwa bei Vergleichsangeboten, Rechnungen oder Berichten.

Bekommen wir Unterlagen für unsere Vergabe?

Ja. Sie bekommen ein schriftliches Angebot, auf Wunsch als Vergleichsangebot, und eine Referenzliste mit Ansprechpersonen, so dass Sie die Vergabe sauber dokumentieren können.

Was kostet eine Zusammenarbeit?

Das hängt vom Umfang ab. Nach einem ersten Gespräch bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit festem Preis, so dass Sie gut planen können.

Wie schnell können Sie starten?

Kleinere Aufträge wie ein Lernmodul oder ein Evaluationskonzept kann ich meist zeitnah beginnen. Den genauen Zeitplan stimmen wir im ersten Gespräch ab, passend zu Ihren Projektphasen und Fristen.

Bieten Sie die Formate auch auf Englisch an?

Ja, ich arbeite auf Deutsch und Englisch.

Kontakt

Lassen Sie uns sprechen

Sie planen ein Bildungsangebot zu Nachhaltigkeit oder suchen Unterstützung für ein laufendes Projekt? Ich freue mich, von Ihrem Vorhaben zu hören, auch wenn es bisher nur eine Idee ist. Am schnellsten kann ich Ihnen weiterhelfen, wenn Sie kurz Zielgruppe, Zeitraum und Rahmen Ihres Vorhabens nennen.

Der Call dauert 30 Minuten und ist kostenlos und unverbindlich. Oder schreiben Sie mir direkt an hallo@somatara.de oder vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn.