Kreativität ist, wo der Körper spricht,bevor der Kopf es versteht.
Malerei, Farbe, Worte. Ein Teil von mir, der schon lange da war - lange bevor ich wusste, dass er zu meiner Arbeit gehört.
Malerei, Farbe, Worte. Ein Teil von mir, der schon lange da war - lange bevor ich wusste, dass er zu meiner Arbeit gehört.
Ich male nicht, um etwas Schönes herzustellen. Ich male, weil in mir etwas raus will, wofür ich noch keine Worte habe. Manchmal entsteht dabei ein Bild, das ich zeige. Oft entsteht einfach nur Ruhe.
In meiner somatischen Arbeit geht es darum, wieder zu spüren statt zu bewerten. Kreativität funktioniert genauso. Sobald ich anfange zu prüfen, ob das gut genug ist, macht sich etwas zu. Wenn ich der Hand einfach folge, wird mein Atem tiefer, die Schultern sinken, die Zeit wird weit. Mein Nervensystem kommt runter - nicht weil ich es dazu bringe, sondern weil ich es in Ruhe lasse.
Deshalb steht das Kreative bei mir nicht neben der Körperarbeit, sondern mittendrin. Es ist derselbe Weg: raus aus dem Kopf, zurück in den Ausdruck. Ein Nervensystem, das sich ausdrücken darf, muss weniger festhalten.
Und ja, vieles davon ist unfertig, krumm und wird nie jemand sehen. Das gehört dazu.
Der Körper weiß es zuerst. Die Hand macht es sichtbar. Der Kopf kommt später dazu.
Nichts davon ist ein Produkt. Es sind Wege, auf denen ich mich selbst wiederfinde - und die ich gern teile.
Meist Acryl, Tusche und viel Wasser. Körper, Linien, Formen, die erst beim Malen entstehen. Ich arbeite selten nach Plan - ein Bild ist fertig, wenn sich in mir etwas gelöst hat, nicht wenn es gut aussieht.
Aktuelle Arbeiten zeige ich auf Instagram.Auf meinem Substack „Camel Trails“ schreibe ich über Wege, Körper und Übergänge. Kein Ratgeber, eher ein Notizbuch, das ich öffentlich führe - manchmal aus Indien, manchmal vom Küchentisch.
Zum Lesen: cameltrails.substack.comIn Klassen und Retreats baue ich immer wieder kleine kreative Momente ein: freies Malen nach einer langen Bodenpraxis, Schreiben mit geschlossenen Augen, Bewegung ganz ohne Ansage. Nichts davon muss vorzeigbar sein - das ist der ganze Punkt.
Mehr dazu bei den Retreats.Farben, Formen und Linien meiner Marke habe ich selbst entwickelt. Das Burgunderrot, das Lavendel, die feinen Line-Art-Zeichnungen auf dieser Seite - alles aus derselben Hand, die auch malt.
Sichtbar auf der ganzen Website - und im Rest von SOMATARA.Ein kleiner Ausschnitt: Portraits in Öl und Acryl, dazu Zeichnungen. Es kommen laufend neue dazu.






Was gerade entsteht, landet meistens zuerst auf Instagram.
Mehr auf Instagram →Camel Trails ist mein Substack. Der Name kommt von den schmalen Pfaden, die Kamele in die Wüste treten - nicht die kürzeste Linie, sondern die, die gangbar ist. So schreibe ich auch.
Es geht um Übergänge, Nervensystem, Reisen, Zweifel und die Frage, wie man ein Leben baut, das sich im Körper richtig anfühlt. Ich schreibe unregelmäßig und nur, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe. Dafür ehrlich.
Wenn du magst, lies rein. Und wenn es passt, abonnier es - kostet nichts. 🌿
Camel Trails lesenKurze Texte über Körper, Übergänge und das, was zwischen zwei Leben passiert.
Ich unterrichte somatisches Yoga, baue Automatisierungen für kleine Unternehmen und male. Das klingt nach drei verschiedenen Menschen, ist aber dasselbe Interesse: wie etwas von innen nach außen kommt und dabei nicht verloren geht.
In der Körperarbeit lerne ich, dem zu vertrauen, was da ist, bevor ich es erklären kann. Beim Malen mache ich genau das sichtbar. Und beim Bauen von Systemen sorge ich dafür, dass Menschen wieder Zeit für solche Dinge haben.
Wenn dich der Rest von mir interessiert, schau gern weiter.
Mehr über mich →Ich verkaufe hier nichts. Aber ich freue mich über Menschen, die ähnlich unterwegs sind - über eine Nachricht, ein Bild, einen Gedanken zu einem Text.
Und wenn du wissen willst, wie sich das alles in echter Arbeit anfühlt: eine halbe Stunde reden geht immer.
Lieber direkt schreiben? hallo@somatara.de